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Folgender Bericht erschien am Montag, den 24.07.2017 im Main-Echo:

Un­ge­wöhn­lich ist der sonn­täg­li­che Got­tes­di­enst für die Wal­da­schaf­fer Ka­tho­li­ken ver­lau­fen. Pfar­rer Au­gus­tin Pa­ram­ba­ka­thu be­tä­tig­te sich auch als Bau­lei­ter und zeig­te den Be­su­chern die Kir­chen-Bau­s­tel­le.

Umzingelt von Gerüsten der Firma KOLB & KERN Gerüstbau GmbH informierte Parambakathu über die Arbeiten in dem fast entkernten Gotteshaus, das schon seit Mai wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist (wir berichteten). So treffen sich die Katholiken der Gemeinde St. Michael zwangsweise in der Schule, in der Turnhalle oder im Musikerheim zu Gottesdiensten.
Anlässlich des Pfarrfestes am Wochenende wollte Pfarrer Augustin den Gemeindemitgliedern aber die Möglichkeit geben, sich direkt vor Ort ein Bild vom Stand der Bauarbeiten zu machen. Bis Weihnachten, ist Pfarrer Augustin überzeugt, ist die Sanierung der 1894 eingeweihten Kirche abgeschlossen.
Notwendig geworden war sie, weil sich unter anderem Boden, Wände, Beleuchtung und Teile des Mobiliars in marodem Zustand befanden. Zudem wird die Kirche um einen Ministrantenraum und eine behindertengerechte Toilette erweitert.
Abgeschlossen sind bereits die Arbeiten an der Fassade und am Dach des Gotteshauses. Während die Instandsetzung der Außenanlagen noch bevorsteht. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro.

joff/Foto: Blume-Esterer